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Review: Weihnachten, Fasching und Ostern an einem Tag gefeiert


Da hatten doch einige Verrückte an das SELBE gedacht und komprimierten aus Produktivitätsgründen die drei oben genannten Feierlichkeiten auf einen Tag. So geschehen in einem kleinen thüringischen Mittelgebirgsstädtchen. Die alkoholisierten Großnager fanden den Weg in den finsteren Bau am Schlossberg und waren von der anwesenden Menge anderer Säuger schier überwältigt. Bis in die Morgenstunden des 25.12. wurde zelebriert und jetzt erst sehen die kleinen verklebten Hasenaugen, daß es ein internationaler Nagetier-Feiertag war. Auch anderswo wurde so gefeiert!

VICE mag Cover Dezember 06

Euch allen schöne Feiertage!

quote from www.icelandreview.com
Pagans in Iceland celebrate winter solstice

The Pagan Society in Iceland celebrates the winter solstice with a special ceremony in Öskjuhlíd in Reykjavík tonight at 6 pm, near The Pearl restaurant.

“We salute the rising sun with the ceremony of yule sacrifice, similar to the autumn sacrifice, except this has more to do with the course of the sun, whereas the autumn sacrifice is a celebration of harvest and slaughtering,” high chieftain of the Pagan Society Hilmar Örn Hilmarsson tells icelandreview.com.

Typically, the ceremony would be followed by a feast, but this year the pagans had their yule feast a week before the winter solstice.

Yesterday was the shortest day of the year in the Northern hemisphere and as of today the days start getting longer again. This year the winter solstice is on December 22, but the date varies by a day or two each year.

“Centuries ago animals were slaughtered at the winter solstice, but we don’t do that anymore. Instead we burn a buck or a horse made of straw to symbolize the yule sacrifice,” Hilmarsson adds.

“Welcoming the return of the sun is the real purpose of the Christmas celebration,” Pagan Society member Anna Bergsteinsdóttir tells icelandreview.com. “The Christians hijacked this holiday and turned it into a Christian celebration,” she claims.

In the Nordic languages Christmas is known as yule, which comes from old Norse and is related to the word Jódnir, which is one of the names of the Viking god Odin.

“Yule is a heathen tradition,” Hilmarsson says. “In ancient Rome the winter solstice was celebrated with the holiday of Saturnalia, with drinking and promiscuity. But around the year 500 the Romans made a conscious decision to turn the holiday into a celebration of the birth of Christ at the end of December, which had not been celebrated until then,” he explains.

“We don’t mind sharing yule with other religions,” Hilmarsson says. “Some members of the Pagan Society even celebrate Christmas on December 24 with a Christmas tree and presents for the children. But we put more emphasis on spending time together than on commercialism,” he adds.

Hilmarsson expects about 100 people to participate in the ceremony of yule sacrifice tonight and everyone who is interested is welcome to join.

This year the Pagan Society in Iceland celebrates the winter solstice for the first time on their own land in Öskjuhlíd. A pagan temple will be built there within the next two years.

Matthew Herbert in der Kulturarena



Also ich fand's grandios, das sampling von Krankenwagensirenen und Kammerton "a" singendem Publikum...genial eben!

Sampling-Genie, rastloser Sound-Entdecker, DJ, gefragter Produzent und Remixer - der Engländer Matthew Herbert ist ein musikalisches Allround-Talent.

Unter seinem richtigen Namen, sowie als Radioboy oder Doctor Rockit setzt er seine vielfältigen Interessen um, von jazzigem Elektro und Techno bis hin zu House und Pop. Bisher produzierte und remixte er unter anderem Björk, John Cale, Serge Gainsbourg, REM, Yoko Ono und im letzten Jahr das großartige Solodebüt "Ruby Blue" von Roisin Murphy - Sängerin der Band Moloko. Die Anfrageliste für neue Aufträge ist dementsprechend lang.

Der Klang-Avantgardist vereint das Gespür für verspielte und tanzbare Songs mit einer genauen Vorstellung von der Erzeugung seiner unverwechselbaren Soundcollagen. In einem veröffentlichten Manifest formulierte er eigene Kompositionsregeln. Er verbietet jegliche Verwendung von aufgenommenen musikalischen Quellen und von synthetischen Klängen, die Akustikinstrumente imitieren.

Sein Bühnendebüt hatte Herbert, der jahrelang klassisches Klavier und Violine lernte, im Jahr 1995. Die damaligen Instrumente: ein Sampler und eine Packung Crisps. Doch das war nur der Anfang. Sein Meisterwerk "Around the House" von 1998 vereinte Klänge aus Haus und Heim: Waschmaschinen, Toaster und Zahnbürsten wurden gesampelt und in swingende Grooves verwandelt. Die Sängerin Dani Siciliano gab dem Album mit ihrer zarten Stimme organische Substanz. "Bodily Functions" von 2001 war das hörbare Resultat von Herberts Kompositionstheorie - menschliche Haut, Haare, Knochen und wahllose Gegenstände demonstrierten die Möglichkeiten der Klangproduktion.

Ein wenig gelangweilt von der stagnierenden elektronischen Musikszene nahm Herbert dann zwei Jahre später mit "Goodbye Swingtime" eine Bigband-Platte auf und gab mit einem kleinen Orchester erlesene Konzerte.

Mit "Plat du Jour" veröffentlichte Herbert 2004 sein bisher politischstes Album. Sämtliche Geräusche stammen von Lebensmitteln und ihren Verpackungen. Matthew Herberts gewitzte kulinarische Klangmetaphern attackieren große Lebensmittelfirmen und kritisieren genauso die Todesstrafe, Umweltverschmutzung und den Irakkrieg.

Das erst kürzlich erschiene Album "Scale" ist wahrscheinlich sein bisher zugänglichstes Werk. Doch auch unter der glänzenden Oberfläche von Jazz, Disco und sinnlichen House-Rhythmen liegen besorgte Reflektionen über Sterblichkeit, globales Leid und das Ende des Ölzeitalters. Unter den 723 gesampelten Objekten befinden sich Särge, Tanksäulen und Meteoriten. Wie kein anderes Album zuvor vereint "Scale" eingängige und tanzbare Tracks mit subversiven Themen.

Matthew Herbert geht es nicht nur um L'art pour l'art, sondern vor allem um einen Dialog seiner experimentellen Musik mit dem Rest der Welt.

Besetzung:
Matthew Herbert - Live-Elektronik
Neil Thomas - Gitarre
Dave Okumu - Gitarre
Leo Taylor - Schlagzeug
Phil Parnell - Keyboard
Peter Wraight - Trompete
Ben Castle - Saxophon
Valerie Etienne - Gesang

Israel vs. Palästina

Ich bin kein Semit.
Ich bin kein Antisemit.
Ich mag Makali und manchmal jazzy Klezmer.
Ich liebe Maroushs Pfefferminztee und
Kafkas Prager Geschichten.

...schon wieder musike!

what the f*ck are comments?

Tja, liebe blog-leser! Was/wer ist wohl gemeint?

Richtig...IHR seid gemeint! Es ist ziemlich einsam bei sergej im Blog-Land, also scheut Euch nicht, ihm mal zu schreiben. Dazu ist unter jedem Artikel ein "Comment" - Button angebracht, den es zu nutzen gilt! Tut einem armen Blog-Betreiber doch mal den Gefallen, er freut sich doch so über Post!

Max Meyr ist der Beste!

...aus einem meiner absoluten Lieblingsfilme: "Silentium"...hier eine der schönsten Szenen im feinsten Wiener Schmäh.
Ziagds äich des amoa eini!

Sergej taucht ab!

die schönste zeit des jahres ist gekommen. urlaub!!!
es geht nach sardinien, an einen wunderbaren ort. damit ihr seht, wie gut es mir dort geht, schon jetzt ein paar impressionen aus dem jahre 2005.

(Sonntag) Nachtarbeit

Jochen Distelmeyer erzählt mir was von "Zeittotschläger" und "falsche Richtung" und ich sitze hier nachts noch an der Arbeit und interpretiere den Text auf meine Weise! Wahrscheinlich hat er irgendwie immer recht und ich sollte ins Bett gehen.
Aber da dort niemand auf mich wartet, denke ich lieber noch ein bisschen nach, wie sich dieser Zustand ändern liesse.
Einfach morgen frei nehmen und mir eine nette Frau ins Bett einladen, am Besten für den Rest der Woche nicht mehr raus aus der Kiste, ausser kurz zum Duschen und den anderen Verrichtungen, gegessen wird im Bett, natürlich nur bestelltes Essen, was mir der verdutzte Bote dann schön an die Tür bringt, ich im Morgenmantel!

Dr. Web und die Plakatwand

So fix sind die Jungs dort, feines Ding!Nachdem mein (Mit)-Patient mir den Virus übertrug, es könne meiner PN nicht schaden, wenn man sich auch grafisch der Aussenwelt darstellt, sich sozusagen visuell prostituiert, obwohl weder der Doktor noch ich irgendwelche Kohle gesehen haben und die Kassen auch nich, da dachte ich mir: "Mach es doch einfach!" Da bietet Dir jemand für einen nagelneuen, nicht etablierten Spinner-Blog eine kostenlose Werbefläche und schickt die nebenbei auch noch auf Rotation...genial und äusserst menschenfreundlich! Die haben noch ein Herz für Profilneurotiker und andere Kranke. Bin gespannt wann hier das erdbeertortenmampfmonster auftaucht! An Bulimia nervosa leidet das mampfmonster jedenfalls nicht, es behält fast alles immer drin, Erdbeertorten auf jeden!